Besonders in schwierigen Zeiten möchten wir persönlich für Sie da sein. Unsere ExpertInnen nehmen sich gerne Zeit für Sie und ermöglichen eine unkomplizierte Sofortberatung zur seelischen Gesundheit. Neben unseren Präsenz-Sprechstunden haben wir nun auch Video- und Telefon-Sprechstunden eingeführt.

Unsere ambulanten Sprechstunden richten sich in der Regel an interessierte und betroffene Menschen (Privatversicherte, Beihilfeempfänger, Selbstzahler und in Ausnahmefällen auch GKV-Versicherte), die eine Beratung über psychische Erkrankungen und deren Diagnostik und Therapie suchen, die überlegen, eine Therapie zu machen oder zur Überbrückung ihrer Wartezeit von der ambulanten zur weiterführenden Therapie.

 

Die Spezialsprechstunden sind zudem offen für Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten zum Austausch über diagnostische, differentialdiagnostische und differenzialtherapeutische Probleme ihrer Patientinnen und Patienten, für das Einholen einer Zweitmeinung oder für Hausärztinnen und Hausärzte, die eine zeitnahe fachärztliche Einschätzungen ihrer ambulanten Patientinnen und Patienten suchen

Wir sind für Sie da Unsere Spezialsprechstunden:

Krisen gemeinsam bewältigen - Ukrainekonflikt

Krisen gemeinsam bewältigen - Ukrainekonflikt

Für alle Personen, die sich durch den Krieg belastet fühlen, sind unsere leitenden Expertinnen und Experten aus den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie und Psychotraumatologie telefonisch kostenfrei  da!

 

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Freitag 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr

 

Ort:

Ortsunabhängig, telefonisch

 

Anmeldung: 

Anmeldung nicht erforderlich; melden Sie sich telefonisch unter 0800 5577330-1

Sollten Sie uns außerhalb unserer Sprechzeiten erreichen, rufen wir Sie gerne zurück.

In unserer Gesellschaft spielen schon immer Missbrauch und Abhängigkeit von Suchtmitteln wie Alkohol und Beruhigungsmitteln eine große Rolle und verursachen viel persönliches und familiäres Leid. In den letzten Jahren sind süchtige Abhängigkeit von Computerspielen, Wetten, Medien- und Social- Media- Konsum und unkontrolliertes Kaufverhalten hinzugekommen. Wegen der Häufigkeit der in der Folge auftretenden Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen sind Suchterkrankungen ein häufiger Anlass zu Behandlungen. Die ChefärztInnen der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura haben traditionell eine hohe am Universitätsklinikum Freiburg erworbene suchtmedizinische Kompetenz. Entsprechend verfügt die Klinik über ein vielfältiges Behandlungsangebot besonders für PatientInnen mit Abhängigkeitserkrankungen und begleitenden weiteren psychischen Störungen.

 

Anmeldung:

Für einen Termin melden Sie sich telefonisch unter +497761 911911-6 oder schreiben Sie eine E-Mail an  rheinjura(at)oberbergkliniken.de

 

Unsere Experten:

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura und Ärztlicher Direktor der Oberberg Tagesklinik Lörrach

Dr. Lucica Banu, ltd. Ärztin der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

 

 Sprechstunde für Ärzte und Psychotherapeuten Freitag 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Unter psychosomatischen Störungen verstehen wir den Zusammenhang zwischen körperlichen und psychischen Symptomen. Dabei können chronische Erkrankungen zu massiven psychischen Leidenszuständen führen. Hierfür ist die Psychodiabetologie ein häufiges Beispiel, viele Diabeteskranke leiden unter Depressionen und umgekehrt. Aktuell ist auch das Long-COVID-Syndrom hier einzuordnen. Die vielfältigen virusbedingten Beeinträchtigungen wie Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Erschöpfbarkeit und Müdigkeit können zu einschneidenden psychischen Folgen und insbesondere Depressionen führen. Andererseits können auch psychische Belastungen zu körperlichen Reaktionen führen und ungelöste und unbewältigte Probleme im familiären und beruflichen Bereich können in leidvollen körperlichen Beschwerden münden. Für die gesamte Gruppe von Erkrankungen ist ein diagnostisches und therapeutisches Vorgehen sinnvoll, bei dem internistische, psychosomatische und psychotherapeutische Kompetenzen, wie in unserem multimodalen Behandlungsansatz gebündelt werden.

 

Anmeldung:

Für einen Termin melden Sie sich telefonisch unter +497761 911911-6 oder schreiben Sie eine E-Mail an  rheinjura(at)oberbergkliniken.de

 

Unser Experte:

Dr. Johannes Bauer, Facharzt für Innere Medizin, Psychosomatik und Diabetologie der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

Zwangserkrankungen und Zwangsspektrumsstörungen

Der Lebensalltag vieler Menschen ist durch die herausfordernden Ereignisse der letzten zwei Jahre aus den Fugen geraten. Alltägliche Rituale können dann ein Gefühl von Sicherheit verleihen. Doch auch überzogene Rituale, stereotype Verhaltensweisen, sich ständig aufdrängende Gedanken können sich in Folge von Dauerbelastung entwickeln. 2 bis 3 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Zwangserkrankung. Diese zeigen sich in Zwangshandlungen wie Waschzwängen, Kontrolloder Ordnungszwängen sowie oft quälenden Zwangsgedanken und gedanklich ausgeführten Zwangshandlungen. Oft werden die Symptome lange verheimlicht und tabuisiert und offenbaren sich erst bei gezieltem Nachfragen. Zu den Zwangsspektrumserkrankungen gehören die Krankheitsangststörung oder Hypochondrie, das pathologische Horten (oft mit Messie- Syndrom einhergehend), die Körperdysmorphe- Störung (mit Angst vor körperlicher „Entstellung“), zwanghaftes Haareaus-reißen und Hautzupfen.

 

Anmeldung:

Für einen Termin melden Sie sich telefonisch unter +497621 1548428 6 oder schreiben Sie eine E-Mail an tagesklinik.loerrach(at)oberbergkliniken.de

 

Unser Experte:

Priv.-Doz. Dr. Andreas Wahl-Kordon, Ärztlicher Direktor der Oberberg Fachklinik Schwarzwald und stv. Ärztlicher Direktor der Oberberg Tagesklinik Lörrach, einer der führenden Experten in Deutschland zur Diagnostik und Therapie von Zwangserkrankungen (Focus-Top-Mediziner, stern-Ärzteliste, Experte der Projektsteuergruppe S3-Leitlinie „Zwangsstörungen“)

Ein erheblicher Teil der Bevölkerung leidet unter nicht erholsamem Schlaf. Ein großes Spektrum von organischen und nichtorganischen Ursachen kann dafür verantwortlich sein. Da unterschiedliche Gründe für die Beeinträchtigung des Schlafes auch unterschiedliche Therapien nötig machen, ist eine sorgfältige Diagnostik notwendig, gegebenenfalls unter Einbeziehung eines Schlaf-EEGs. Die Oberberg Fachklinik Rhein-Jura verfügt über eine lange Tradition in der Diagnostik und Therapie von chronischen Schlafstörungen. Die gezielte Behandlung ist bedeutungsvoll, nicht nur um das Leiden an gestörtem Schlaf zu beheben, sondern auch weil unbehandelte Schlafstörungen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung psychischer und körperlicher Erkrankungen darstellen.

 

Unser Experte:

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

 

Wie erfolgt die Anmeldung?

Anmeldungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich unter:

 

+497761 911911-6

RheinJura(at)oberbergkliniken.de

 

Wer kann sich anmelden?

Die Erstberatung in den Spezialsprechstunden ist kostenfrei. Die Behandlung kann von Privatversicherten, Beihilfeempfängern, Selbstzahlern und in Ausnahmefällen auch von GKV-Versicherten im Kostenerstattungsverfahren in Anspruch genommen werden.

Viele Menschen machen beim Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter psychische Krisen durch. Dies hängt mit den vielfältigen Herausforderungen wie der Ablösung vom Elternhaus, dem Übergang von Schule zur Berufsausbildung, dem selbstständig Werden und der Neuorientierung im Freundeskreis und in Beziehungen zusammen. Nicht selten ist es schwierig, zwischen einer nur vorübergehenden Reifungskrise und einer sich entwickelnden psychischen Erkrankung zu unterscheiden. Da diese Lebensspanne besondere diagnostische aber auch Behandlungskompetenzen verlangt, haben wir eine Abteilung mit einem dafür spezialisierten Behandlungsteam aufgebaut. Außerdem profitieren diese PatientInnen von der Behandlung in der Gemeinschaft gleichaltriger.

 

Unsere Expertin:

Dr. Nehal Elnahrawy, leitende Ärztin der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

 

Wie erfolgt die Anmeldung?

Anmeldungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich unter:

 

+497761 911911-6

RheinJura(at)oberbergkliniken.de

 

Wer kann sich anmelden?

Die Erstberatung in den Spezialsprechstunden ist kostenfrei. Die Behandlung kann von Privatversicherten, Beihilfeempfängern, Selbstzahlern und in Ausnahmefällen auch von GKV-Versicherten im Kostenerstattungsverfahren in Anspruch genommen werden.

 

 Sprechstunde auch für Ärzte und Psychotherapeuten

Depressionen haben eine besonders belastende Symptomatik. Unter anderem Niedergeschlagenheit, schwere Konzentrationsstörungen, Hoffnungslosigkeit und Schlafstörungen sind die Ursache dafür, dass diese Erkrankung die häufigste psychische Ursache für Krankschreibungen und stationäre Behandlungen darstellt. Neben genetischen Faktoren spielen für die Entstehungen von Depressionen berufliche, familiäre und gesellschaftliche Belastungen eine entscheidende Rolle. Nachdem Arbeitsüberlastungen in Form von Burnout in den letzten 15 Jahren als ursächlich erkannt wurden, sind jetzt die vielfachen pandemiebedingten Belastungen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Wegen der besonderen Relevanz dieser Erkrankungsgruppe hat die Oberberg Fachklinik Rhein-Jura einen umfänglichen Schwerpunkt für die komplexe Behandlung von episodischen und chronischen Depressionen aufgebaut. 

 

Unser Experte:

Prof. Dr. Berger, wissenschaftlicher Beirat der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura und ehemaliger Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Freiburg

 

Wie erfolgt die Anmeldung?

Anmeldungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich unter:

 

+497761 911911-6

RheinJura(at)oberbergkliniken.de

 

Wer kann sich anmelden?

Die Erstberatung in den Spezialsprechstunden ist kostenfrei. Die Behandlung kann von Privatversicherten, Beihilfeempfängern, Selbstzahlern und in Ausnahmefällen auch von GKV-Versicherten im Kostenerstattungsverfahren in Anspruch genommen werden.

 

 Sprechstunde auch für Ärzte und Psychotherapeuten

Menschen, die Opfer oder Zeugen von traumatischen Erlebnissen geworden sind, können an vielfältigen psychischen, körperlichen und sozialen Folgen leiden – die Reaktionen auf traumatische Erlebnisse äußern sich individuell unterschiedlich.

 

Bei Posttraumatischen Belastungsstörungen z.B. durch lebhafte sich aufdrängenden Erinnerungen, Flashbacks und Alpträume; durch das Vermeiden von Gedanken und Erinnerungen an die traumatischen Erlebnisse und das Vermeiden von Aktivitäten, Situationen und Menschen, die an diese erinnern; sowie durch ein anhaltendes Bedrohungsgefühl, erhöhte Wachsamkeit und eine verstärkte Schreckreaktion.

 

Bei Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörungen zudem durch Probleme in der Emotionsregulation (z.B. sehr starke emotionale Reaktionen, Gefühllosigkeit, selbstverletzendes Verhalten, Wutausbrüche); ein negatives Selbstbild, begleitet von Gefühlen von Scham, Schuld oder Versagen; sowie Schwierigkeiten, Beziehungen aufrechtzuerhalten oder sich anderen nahe zu fühlen.

 

Eine traumafokussierte Psychotherapie kann helfen, diese Erlebnisse zu verarbeiten und deren Folgen zu bewältigen.

 

Unser Experte:

Marc Saretzki, Psychotraumatologe und psychotherapeutischer Leiter der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

 

Wie erfolgt die Anmeldung?

Anmeldungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich unter:

+497761 911911-6

RheinJura(at)oberbergkliniken.de

 

Wer kann sich anmelden?

Die Erstberatung in den Spezialsprechstunden ist kostenfrei. Die Behandlung kann von Privatversicherten, Beihilfeempfängern, Selbstzahlern und in Ausnahmefällen auch von GKV-Versicherten im Kostenerstattungsverfahren in Anspruch genommen werden.

 

Sprechstunde auch für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen