Schlafstörungen - Kinder & Jugendliche

Der Begriff Schlafstörung bezeichnet unterschiedlich verursachte Beeinträchtigungen des Schlafes. Sie können sich sowohl in Ein- und Durchschlafstörungen und schlechter Schlafqualität (nicht erholsamer Schlaf) als auch in Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus (Schlaflosigkeit während der Nacht und Schlaf während des Tages) äußern.

Darüber hinaus zählen Schlafwandeln, Nachtangst (Pavor nocturnus: die Betroffenen wachen aus dem Schlaf mit einem Panikschrei auf) und Alpträume ebenfalls zu den Schlafstörungen. Die Auffälligkeiten müssen mindestens einen Monat lang an drei Tagen einer Woche auftreten, um ihnen einen Krankheitswert zumessen zu können. Ist der Schlaf dabei nicht erholsam, kann auch tagsüber eine Schläfrigkeit auftreten, in deren Rahmen Wachheit und die Fähigkeit zu ausdauernder Aufmerksamkeit herabgesetzt sind. Zusätzlich können die Betroffenen auch tagsüber einem nicht immer gleich stark ausgeprägten Drang ausgesetzt sein, einzuschlafen. Als weitere typische Symptome gelten Reizbarkeit, Ruhelosigkeit, Angst und andere allgemein mit Müdigkeit zusammenhängende Symptome vom Leistungsknick bis hin zu Wesensänderung. In schweren Fällen kommt es insbesondere durch diese Symptome auch zu Beeinträchtigungen der sozialen und beruflichen Situation der Betroffenen.