Leistungen
In einem ambulanten Vorgespräch mit Ärzten und Psychologen sowie Mitarbeitern des Stationsteams lernt man sich gegenseitig kennen. Dabei werden die unterschiedlichen Behandlungsformen vorgestellt, offene Fragen beantwortet und alle Einzelheiten besprochen.
Im Rahmen einer differenzierten Diagnostik werden zunächst die Krankheit begünstigenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen des Problemverhaltens und die Beziehungs- und Strukturebenen der Persönlichkeit mit Hilfe von Gesprächen und Verhaltensbeobachtungen bestimmt. Darüber hinaus kommen auch vielfältige moderne testpsychologische Verfahren sowie gründliche internistische und neurologische Untersuchungen zur Anwendung.
Für jedes Kind oder jeden Jugendlichen wird dann ein individueller Therapieplan erstellt, der zahlreiche Therapiebausteine enthält.
Wir arbeiten mit wissenschaftlich anerkannten Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie, der fundierten tiefenpsychologischen Therapie, der systemischen Familientherapie und lösungsorientierten Kurzzeittherapie.
Zu den einzelnen Therapieangeboten gehören:
- Einzelpsychotherapie (mehrere Sitzungen pro Woche)
- Gruppenpsychotherapie (mehrere Einheiten pro Woche)
- Familientherapie
- tiergestützte Therapie (mit ausgebildetem Therapiehund)
- Kunsttherapie
- Ergotherapie
- Bewegungstherapie und Laufgruppe
- Lerntherapie, Lese- und Rechtschreibtraining
- soziales Kompetenztraining
- Kommunikations- und Selbstsicherheitstraining
- Genusstraining
- Ernährungsberatung, Koch- und Backgruppe
- Entspannungstraining (täglich)
- Erlebnispädagogik (z.B. Klettern, Kanufahren)
- Physiotherapie oder auf Wunsch Craniosacraltherapie
Zusätzlich zu diesen Therapiebausteinen, die als Einzelbehandlung und/oder in der Gruppe angeboten werden, findet ein wesentlicher Teil der Therapie im alltäglichen Miteinander der Kinder, Jugendlichen, Therapeuten und pädagogischen sowie medizinisch-pflegerischen Fachkräfte statt. Jedes Kind und jeder Jugendliche bekommt bereits bei Beginn der Behandlung einen persönlichen Bezugsbetreuer oder eine Bezugsbetreuerin an die Seite gestellt.
Im Rahmen der Eltern-Kind-Behandlung sind oben genannte Leistungen für das mit zu behandelnde Elternteil zusätzlich möglich.




